der klang der wut – James Rhodes

 

James Rhodes ist ein weltweit erfolgreicher Konzertpianist. Er ist ein leidenschaftlicher und jungenhaft cooler Musiker. Aber der Weg, der hinter ihm liegt, führte durch die Hölle. Über den Missbrauch in seiner Kindheit kann der aus England stammende Rhodes jahrzehntelang nicht sprechen. Er rettet sich in die Musik, lernt Klavier spielen – das hilft eine Weile, dann braucht er Drogen, Exzesse, das Gefühl von Schmerz. Die Erinnerung aber bleibt. Nach einem Suizidversuch landet er in der Psychiatrie und lernt dort zu erzählen. Er kehrt ans Klavier zurück, und diesmal bleibt er dran, wird süchtig nach der Musik. Seine Geschichte ist intensiv, rückhaltlos offen und ein Plädoyer für die klassische Musik.

James Rhodes, geboren 1975 in London, erhielt mit achtzehn Jahren ein Stipendium für die Guildhall School of Music and Drama. Er schlug es aus und hörte auf mit der Musik, besuchte stattdessen die Edinburgh University, ließ alles schleifen und flog von der Uni. Nach einem Jahr Arbeit bei Burger King in Paris studierte er Psychologie am University College in London, arbeitete dann fünf Jahre für eine Plattenfirma, erlitt einen Zusammenbruch, stellte sich den Gespenstern der Vergangenheit und nahm das Klavierspiel wieder auf. Heute ist er ein erfolgreicher Konzertpianist, Autor und Fernsehdozent. Er realisierte eine BBC-Doku über Chopin, eine Serie für Sky Arts TV mit dem Titel “Piano Man” und eine Doku “Notes from the Inside” für Channel 4. Er war der erste Klassikpianist mit einer CD beim Rockmusikproduzenten Warner Bros. Records.

 

James Rhodes: “The Sound of Anger”. Publishing house Nagel & Kimche AG. 320 pages.

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